N.A.P.

N.A.P. – die Brücke zwischen Orthopädie und Neurologie

Aktivitäten formen Körperstrukturen und -funktionen!
Klienten lernen zu handeln, anstatt behandelt zu werden!

Neuroorthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität (N.A.P.) ist eine integrative, neuroorthopädische Therapie, die sowohl in der neurologischen, orthopädischen und traumatologischen Rehabilitation als auch in der Prävention angewendet wird.

Plastizität bedeutet Veränderung oder Anpassung. Die Erkenntnis, dass Körperstrukturen durch funktionelle Aktivitäten beeinflusst werden, bestimmt die methodische Vorgehensweisen dieser Therapie. Die Hände des Therapeuten werden in dieser Therapie als spezifisches Werkzeug genutzt, um die bestmögliche biomechanische Situation herzustellen, die unter gesunden Umständen vom neuromuskulären System koordiniert wird. So bekommt das Gehirn eine „Idee“ von der Bewegung und wird darin unterstützt sie planen zu können. Schutzprogramme des Gehirns werden gelöscht und die Programmierung der Bewegungsabläufe wird, sozusagen, auf die Ursprungseinstellungen zurückgesetzt (Reset). So kann das Gehirn erneuten Zugang zu den bestehenden motorischen Programmen bekommen.

Die strukturelle Therapie erfolgt vorwiegend unter der aktiven zielmotorischen Bewegung des Patienten. Hierbei verbindet der Therapeut manual-therapeutische Kenntnisse und neurophysiologische Grundlagen um das motorische Lernen des Patienten zu fördern.

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